Geschichte

Die Geschichte der Hospizstiftung Haus St. Benedikt

Über den Tod hinaus Für ein Leben in Würde
Helfende Hände

Stiftungen liegen im Trend der Zeit und haben zugleich eine lange Tradition. Im Mittelalter entsprangen sie als Stift zumeist den frommen Gedanken des Stifters. Mildtätige Bestrebungen führten zu sozialen Stiftungen, wie Hospitälern, Waisenhäusern und anderen gemeinnützigen Einrichtungen, die dauerhaften Bestand haben.

Am 27. Januar 2007 wurde im Haus St. Benedikt durch die Katholischen Kirchengemeinden in Recke, Steinbeck, Hopsten und Halverde sowie durch die Evangelischen Kirchengemeinden Recke und Schale mit einem Grundkapital von 50.000,00 € gegründet. Der Zweck dieser Stiftung ist die dauerhafte finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Hospizarbeit und Palliativmedizin, also die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, die in Recke und den umliegenden Orten vor allem durch die Hospizgruppe Raphael geleistet wird.

Schon vor der Gründung der Hospizstiftung engagierte sich das Senioren- und Pflegeheim
Haus St. Benedikt in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius in der umfassenden Betreuung und Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, ebenso die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizbewegung „Raphael”, die unter der Anleitung hauptamtlicher Pflegekräfte im Haus St. Benedikt und ambulant in Recke und den umliegenden Orten unentgeltlich ihren Dienst leisten.
 

Nach der Unterzeichnung im Haus St. Benedikt am 27.1.2007 präsentierte Johannes K. Rücker (l.) die Errichtungsurkunde für die Hospizstiftung.
Mit aus der Taufe hoben sie neben Rücker (v.l.) Schirmherr Weihbischof Professor Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Dechant Ludger Jonas, Pastorin Martina Korporal, Pfarrer Johannes Söntgerath, Heinz Wallmeier, Elisa- beth Keller, Paul Tiet- meyer, Brigitte Mairose, Pastorin Elke Böhne, Pastor Roland Wendland und Hildegard Gößling. Foto: Jan-Herm Janßen

Stiftungsgründung

Was ist nun das Besondere an der Hospizstiftung und wieso ist sie heute von zunehmender Bedeutung? Eine Stiftung ist eine Einrichtung, die mit Hilfe eines Vermögens auf Dauer einen vom Stifter festgelegten Zweck verfolgt. Dabei bleibt das Vermögen auf Dauer erhalten und kann durch Spenden und Zustiftungen noch vermehrt werden. Nur die Erträge aus dem Stiftungsvermögen (Zinsen aus dem fest angelegten Grundkapital) werden für den Stiftungszweck verwendet.
Die Hospizstiftung Haus St. Benedikt ist eine so genannte treuhänderische Stiftung, d.h. sie ist keine eigene Rechtsperson, sondern ihr Vermögen wird treuhänderisch von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius Recke entsprechend der Vorgaben der Stiftungssatzung verwaltet. Von den Stiftungsgründern wurde ein Kuratorium eingesetzt, das über die Geldanlage des Stiftungskapitals und die satzungsgemäße Verwendung der Erträge entscheidet.

Bereits fünf Jahre nach Stiftungsgründung hat sich das Grundkapital auf rund 100.000,00 € durch Spenden und Zustiftungen verdoppelt.

Bericht vom Gründungsfestakt der Hospizstiftung auf www.st-dionysius-recke.de


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